Traceability

TRACEABILITY IN ISO 26262: WAS AUDITOREN PRÜFEN

Die Evidence-Kette von Item Definition und HARA bis Requirements, Verifikation und Safety Case

Traceability8 min LesezeitJuni 2026Von Waleed Aman

Traceability in ISO 26262 ist mehr als eine Matrix am Projektende. Sie beschreibt die Fähigkeit, Safety-Entscheidungen durch den Lifecycle zu verfolgen: von Item Definition und HARA zu Safety Goals, Requirements, Design, Verifikation, Review und Safety Case.

Die Traceability-Kette

Eine belastbare Kette verbindet Annahmen, Hazardous Events, ASIL, Safety Goals, Functional Safety Requirements, Technical Safety Requirements, Architektur, Tests, Analysen, Review Records und Safety Case Claims. Teams sollten jederzeit beantworten können, welche Hazards ein Requirement beeinflusst und welche Evidence es stuetzt.

Wo Traceability bricht

Traceability bricht oft in verteilten Toollandschaften. HARA liegt in Excel, Requirements im ALM-System, Review-Kommentare in E-Mails und Evidence in Ordnern. Bei Änderungen wird die Sicherheitsargumentation dann schwer rekonstruierbar.

Was Auditoren sehen wollen

Vollständigkeit. Führen relevante Hazards zu Safety Goals und Requirements?

Konsistenz. Passen ASIL, Safety Goals und Requirements über Artefakte hinweg zusammen?

Change Impact. Kann das Team erkennen, was durch eine Änderung betroffen ist?

Review Evidence. Ist sichtbar, wer Safety-relevante Entscheidungen geprüft und freigegeben hat?

Aegis SafeForge erzeugt Traceability während der Arbeit: HARA, TARA, Requirements, Review Control, Artefaktgenerierung und auditierbare Evidence bleiben miteinander verbunden.

Design Partner

Wenn Sie KI-gestützte HARA, TARA oder Requirements Traceability an einem eigenen Projektkontext testen möchten, öffnen wir aktuell 5 Design-Partner-Slots für DACH Safety Teams.